Woche 1 — Das Klavier kennenlernen
Lass die Notennamen vorerst eingeschaltet. Entscheidend ist die Gruppe aus zwei schwarzen Tasten und die aus drei: Das C liegt immer direkt links neben der Zweiergruppe. Wenn du ein C auf einen Blick findest, ist der Rest reines Zählen.
- Finde jedes C auf dem Bildschirm, von links nach rechts
- Benenne die weißen Tasten zwischen zwei C
- Spiele von C nach C und zurück, ein Finger pro Note
Woche 2 — Eine Hand, fünf Finger
Lege den rechten Daumen auf das mittlere C und lass die übrigen Finger auf D, E, F und G ruhen. Diese Fünffingerposition trägt fast jede Anfängermelodie – finde dich darin zurecht, bevor du die Hand weiter öffnest.
Spiele die Tonleiter langsam auf und ab und höre auf gleichmäßige Lautstärke. Gleichmäßige Töne in langsamem Tempo klingen immer besser als schnelle, ungleiche.
Woche 3 — Drei Akkorde, ein Lied
C, F und G reichen für erstaunlich viele Lieder. Lerne sie einzeln und übe dann die Wechsel im Takt – schwierig sind für Anfänger nicht die Akkorde, sondern die Übergänge.
Versuche C–F–G–C mit je vier langsamen Schlägen. Wenn das sitzt, kommt eine einfache Melodie in der rechten Hand dazu.
Woche 4 — Kurze Einheiten, jeden Tag
Fünfzehn Minuten täglich bringen dich weiter als zwei Stunden einmal pro Woche, denn die Hände brauchen Wiederholung, keine Ausdauer.
Halte mit dem Metronom dein Tempo ehrlich und markiere die Töne, die du ständig verfehlst, um sie gezielt zu üben.